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Elternbrief zum zweiten Schulhalbjahr 2017/18

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler des St.-Willibrord-Gymnasiums,

die Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 13 haben ihre letzten Abiturklausuren geschrieben. Damit ist der schriftliche Teil der Abiturprüfung absolviert. Das große Ziel, auf das sie Jahre lang hingearbeitet haben, ist endlich zum Greifen nahe. Das Zeugnis der Hochschulreife, das Abitur, ist immer noch der angesehenste Abschluss des deutschen Schulsystems, ein Abschluss, der den Weg zu allen Universitäts- und Hochschulstudiengängen eröffnet und in der Wirtschaft breite Akzeptanz findet. Wir als St.-Willibrord-Gymnasium sind stolz darauf, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten der Förderung und Profilbildung, wie z.B. ein breites Angebot an Grund- und Leistungskursen, anbieten und sie  – vor allem auch in Mathematik und den Naturwissenschaften – dank einer guten Versorgung mit fachlich qualifizierten Lehrkräften auf die realen Anforderungen guter Universitäten adäquat vorbereiten können – Anforderungen, die nur meistern kann, wer an einem anspruchsvollen Unterricht teilhatte.

Ich sehe es daher durchaus mit Sorge, dass in unserer Nachbarschaft an der Etablierung eines weiteren privaten Gymnasiums gearbeitet wird. Denn der wohlfeile Slogan, dass Konkurrenz das Geschäft belebe, gilt für den Bildungssektor gerade nicht. Unserer Region, die derzeit über ein sehr gutes gymnasiales Bildungsangebot verfügt, das den Vergleich mit Großstädten nicht scheuen muss, droht mit zunehmender Zersplitterung der Bildungslandschaft ein Abstieg in die Mittelmäßigkeit. Nur große Gymnasien wie das St.-Willibrord-Gymnasium sind langfristig in der Lage, ein breites qualifiziertes Angebot aufrechtzuerhalten und exzellente Qualitätsstandards zu garantieren. Für Kindergarten und Grundschule mag eine wohnortnahe Beschulung günstig sein, für die weiterführenden Schulen ist sie – nach meiner festen Überzeugung – ein Hemmschuh der pädagogischen Entwicklung. Wir sind jedenfalls gewillt, unser vielfältiges Angebot und unseren Status als exzellente MINT-Schule für unsere Region zu erhalten. Wir wollen nicht mit blumigen Versprechungen ködern, sondern durch die hohe Qualität unserer alltäglichen Arbeit, die uns von unabhängiger Stelle wiederholt bescheinigt wurde, überzeugen.

Um so mehr freue ich mich, dass wir schon bald über einen Schulcampus verfügen werden, um den uns schon jetzt viele beneiden. Die milde Witterung der letzten Wochen hat die Bauarbeiten durchaus begünstigt, so dass wir nach Aussage der verantwortlichen Planer mit einer Fertigstellung zum neuen Schuljahr rechnen dürfen. Dann stehen uns eine neue Dreifeldturnhalle, eine Mensa, eine zeitgemäße Bibliothek und neue Kunsträume zur Verfügung. Auch das Hauptgebäude wird zur Zeit renoviert. Der neue Sanitärtrakt wird voraussichtlich bereits im März zur Verfügung stehen, flächendeckendes W-LAN und Sonnenschutz werden zum Sommer in Betrieb gehen. Unseren Schülern steht schon bald eine neue, attraktive Schullandschaft zur Verfügung – ohne dass sie einen Cent Gebühren entrichten müssten.

Schul- und Unterrichtsentwicklung

Neben der Pflege der eingeführten Profile sind wir bestrebt, unsere Schule gemäß den aktuellen Erfordernissen fortzuentwickeln. Im Mittelpunkt des Studientages des Kollegiums im Oktober stand der Umgang mit chronisch kranken, verunfallten und herausfordernden Schülern – ein rechtlich wie pädagogisch komplexes Thema, das Eltern wie Lehrkräfte gleichermaßen beschäftigt. Eine Gruppe interessierter Kolleginnen und Kollegen wird bis Ostern die Ergebnisse des Studientages zusammenführen und eine kleine Broschüre erstellen, die den Lehrkräften im Haus sowie betroffenen Eltern und Schülern künftig als Leitfaden und Orientierungshilfe dienen soll.

Im Januar 2018 haben wir erstmals Projekttage in der Jahrgangsstufe 11 durchgeführt. Ziel dieser Tage ist es, das Lernen in den gewählten Leistungsfächern zu intensivieren, den Austausch unter den Schülern zu fördern und vor allem das eigenständige Lernen und Arbeiten einzuüben, die Schüler somit besser auf Studium und Beruf vorzubereiten.

Das St.-Willibrord-Gymnasium legt seit jeher viel Wert auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Unsere AG zur Integration Jugendlicher mit Beeinträchtigung ist eine Institution im Bitburger Raum. Eine lange Tradition hat auch die Kooperation mit der Stiftung „Hope“ von Pfarrer Stefan Hippler, die Aids-kranke Kinder in den Townships Südafrikas betreut. Im vergangenen Schuljahr haben wir uns darüber hinaus der Ruanda-Initiative des Landes Rheinland-Pfalz angeschlossen und sind eine Partnerschaft mit dem College Don Bosco in Rushaki, einer ruandischen Sekundarschule in kirchlicher Trägerschaft, eingegangen. Gegenwärtig arbeiten wir daran, einen Austausch zwischen deutschen und ruandischen Schülern aufzubauen, um auf dieser Basis in einem zweiten Schritt gemeinsame Projekte zu planen. Die Partnerschaft wird von Herrn StR Ruff und Frau StR‘ Herudey betreut.

Personelle Veränderungen

Bedingt durch das auf 18 Monate verkürzte Referendariat findet auch in diesem Schuljahr wieder ein Jahrgangswechsel zum Halbjahr statt. Zum 31. Januar verlassen uns die „alten“ Referendarinnen, die im November ihre Examina erfolgreich bestanden haben. Wir gratulieren Frau Jahr, Frau Mohn, Frau Müller, Frau Schlosser und Frau Schmitt ganz herzlich und bedanken uns bei ihnen für ihre engagierte Arbeit an unserer Schule. Zugleich begrüßen wir den neuen Jahrgang, der ab 1. Februar auch Unterrichtsverpflichtungen wahrnimmt: Frau Dressel (Biologie, Mathematik) wird Lerngruppen im Fach Biologie unterrichten, Frau Fell (Deutsch, Erdkunde) und Frau Mihajlovic (Biologie, Erdkunde) Lerngruppen in Erdkunde. Frau Ben-Rajeh (Sozialkunde, Sport) übernimmt Sportstunden von Frau StR‘ Rougeol, die in Mutterschutz geht. Frau Wiegel (Deutsch, Sozialkunde) und Herr Zimmer (Mathematik, Geschichte) schließlich übernehmen Klassen in Sozialkunde und Geschichte. Wir wünschen den „Neuen“ einen guten Start an unserer Schule und eine fruchtbare Ausbildungszeit.

Wichtige Termine im 2. Halbjahr

Der Monat Februar ist wieder ein ausgesprochener Veranstaltungsmonat. Unser Kunst-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 zeigt wie in den Vorjahren zum Abschluss in der Kreissparkasse Bitburg ausgewählte Arbeiten aus zweieinhalb Jahren Kunstunterricht. Die Ausstellung unter dem Titel „NARTUR“ wird am 02.02.18, 19.00 Uhr mit einer Midisage im Foyer der Kreissparkasse der Öffentlichkeit präsentiert.

Am 22.02.18 ist es endlich wieder so weit. Die Stadthalle Bitburg öffnet ihre Pforte für unser alljährliches Schulkonzert, das traditionell für ein volles Haus sorgt. Die Veranstaltung ist ein Muss für jeden Musikfreund!

Last but not least dürfen wir in diesem Schuljahr noch ein bedeutendes Jubliäum feiern. Im Schuljahr 1967-68 wurde die Gemeinsame Orientierungsstufe (GOS) von Otto-Hahn-Realschule und St.-Willibrord-Gymnasium aus der Taufe gehoben. Die Kooperation verfolgte von Beginn an das Ziel, die Kräfte beider Schulen zu bündeln, vielfältige Begabungen und Interessen zu fördern und den Schülern eine Orientierungsstufe im eigentlichen Sinne des Wortes zu ermöglichen, eine Phase, in der sie sich begleitet von erfahrenen Pädagogen vielfältig erproben können, um schließlich den richtigen Weg zu einer adäquaten Form der Bildung zu finden. Dieses Konzept hat sich trotz zahlreicher bildungspolitischer Veränderungsprozesse am Standort Bitburg bewährt und wird auch nach 50 Jahren von beiden Seiten intensiv gepflegt. Als Schulleiter des Gymnasiums freut es mich insbesondere, dass wir dank dieser Kooperation in der GOS zahlreiche explizit gymnasiale Förderprogramme anbieten können: Französisch als Erste Fremdsprache, bili-Klassen, MINT-AG sowie Latein als Zweite Fremdsprache. Wir werden den 50. Geburtstag in einer Feierstunde mit zahlreichen Gästen am 29. Mai begehen.

Die wichtigsten Termine des zweiten Halbjahres entnehmen Sie bitte unserer Terminliste.

 

 

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