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Expressionismus in der Pandemie und im Lockdown

erstellt von Eva Hellweg zuletzt verändert: 17.05.2021 10:18
Digitale Museumsausstellung des Grundkurses von Dr. Olk in der Jahrgangsstufe 12:

Im zweiten Halbjahr 2021 beschäftigte sich der Deutsch-Grundkurs unter der Leitung von Frau Dr. Olk mit der literarischen Epoche des Expressionismus. Auffällig wurden dabei Bezüge und Gemeinsamkeiten gesellschaftlicher Umstände zur Zeit des Expressionismus mit der aktuellen Situation im Corona-Lockdown.

Abgeschlossen wurde die Einheit daher mit einer digitalen (und imaginären) Museumsausstellung zum Thema ‚Expressionismus in der Pandemie/im Lockdown‘: Aufgabe war es, ein Kunstwerk mit einem dazugehörigen Exposé zu gestalten, die Verbindungen zwischen Expressionismus und dem aktuellen Corona-Lockdown aufzeigt – bezogen auf eines der expressionistischen Themen ‚Großstadt‘, ‚Arbeit und Industrialisierung‘, ‚Ich-Zerfall/Ich in der Krise‘ sowie ‚Krieg und Konflikte‘.

Die kreativen Arbeiten sollten die Epoche des Expressionismus zum jeweiligen Thema vorstellen und Bezüge zur aktuellen Pandemie-Situation reflektieren (inhaltlich und methodisch).

Vorausgegangen war neben der Auseinandersetzung mit Zeitbezügen und der Programmatik des Expressionismus eine damit verbundene Beschäftigung mit expressionistischen Motiven und Arbeitsweisen wie der Collage-/Montagetechnik bspw. mit sog. ‚Textschnipseln‘, um eine gewünschte Abstraktion und Verfremdung (von Texten) zu erzielen, die mittlerweile auch mit digitalen Methoden umgesetzt werden kann und für die Aufgabe kreativ genutzt werden konnte (digitale Texterstellung bspw. mit dem sog. ‚AutomatenGedichtAutomat‘ des Lyrikers Hannes Bajohr (2018/2021), erinnernd an Hans Magnus Enzensbergers ‚Poesieautomat‘ der 1970er Jahre). Denkbar war auch eine ebenfalls im Expressionismus erfolgte Orientierung an klassischen Formen sowie das Verfassen eigener Gedichte nach expressionistischen Stilelementen und -techniken.

Mittels einer kreativen Verzahnung aus Literatur und Kunst sollten o.g. Bezüge produktiv herausgestellt und die Aktualität expressionistischer Inhalte und Methoden deutlich werden.

Veröffentlicht sind hier nun drei kreative Arbeiten des Kurses: Viel Vergnügen bei den Ausstellungsstücken von Emelie Fleer und Theresa Spitzl zum Thema ‚Ich in der Krise‘ sowie von Klara Schmitz zu ‚Arbeit und Industrialisierung‘!

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